Whisky, Cognac, Rum & Gin aus dem 2. Weltkrieg: Die Legende vom Rommel-Schnaps

Der sogenannte „Rommel-Schnaps“ wurde im 2. Weltkrieg von den Briten in das von ihnen besetzte Tobruk (Nordafrika) zur Versorgung der Truppen verschifft. Der in Eichenfässern gelagerte Schnaps fiel jedoch in die Hände des deutschen Afrika-Corps, das unter dem Kommando von Feldmarschall Erwin Rommel Tobruk im Jahre 1942 einnahm.

Rommel Schnaps KarteDer legendäre Wüstenfuchs verschiffte die Fässer nach Italien und lagerte sie in einer Kleinstadt, bevor die Amerikaner im Jahre 1944 die Fässer erbeuteten und von der Delva-Weinbrennerei in 1-Liter-Weinflaschen abfüllen ließen. So entstanden knapp 1,5 Millionen Flaschen, die anschließend per Bahn nach Linz gebracht und in einem Weinkeller gelagert wurden.

In Linz nahm der Bestand stark ab – viele amerikanische G.I.‘s tranken große Mengen. Das was übrigblieb, ging nach dem Weltkrieg an den österreichischen Staat, der einen Großteil des ohnehin schon dezimierten Bestands in den Sechzigern an eine Firma in Liechtenstein verkaufte – ein Restbestand von ca. 250.000 Flaschen bleibt in Österreich und verteilte sich durch weitere Verkäufe z.B. nach Heidelberg oder gar nach Helgoland.

Am 7. Mai 1979 wurden die restlichen Flaschen aus Linz in Frankfurt versteigert und bewegen sich seitdem als Raritäten in der ganzen Welt.

Ist der Schnaps noch trinkbar? Ja und nein. Anhand von Stichproben wurde im Rahmen von Laboruntersuchungen ermittelt, dass einige Flaschen – sofern der Korken noch dicht sitzt und nicht von Schimmel befallen ist – weiterhin getrunken werden können. Die Dichtigkeit des Korkens lässt sich u.a. am Füllstand in der Flasche erkennen – je höher dieser ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der Genießbarkeit.

Wir freuen uns sehr darüber, derzeit einige der historisch so wertvollen Flaschen auf Lager zu haben. Über die Jahrzehnte ist der Bestand des „Rommel-Schnapses“ so drastisch gesunken, dass es sich bei diesen Flaschen mittlerweile um stark nachgefragte Sammlerstücke handelt.

Die vollständige Geschichte zum „Rommel-Schnaps“ finden Sie im Beileger-Heft (siehe Foto) von Colonel John M. Gaustad.

Neben dem „Rommel-Schnaps“ gibt es auch viele andere, sehr alte Flaschen und Abfüllungen – auch diese interessieren uns sehr.

Falls auch Sie eine möglicherweise historisch wertvolle Flasche besitzen, senden Sie uns gerne ein Foto per Mail. Wir freuen uns auf Sie!

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